31. Oktober Halloween:
Halloween wurde im 8.Jh. als „altes heidnisches Totenfest mit einer dünnen christlichen Hülle“ beschrieben und angeblich habe es sich um das zweite wichtige Fest der Kelten, neben der Walpurgisnacht, gehandelt.
Die These einer kontinuierlichen Entwicklung keltischer Bräuche zu modernen Halloweenbräuchen gilt als veraltet und unhaltbar.
Das Halloweenbrauchtum stellt eine Mischung aus Herbst- und Verkleidungsbräuchen dar.

Die Legende von Jack O’Lantern zelebriert von Kindern, die von Haus zu Haus ziehen mit dem Schlachtruf „Süßes oder Saures“, um von der Nachbarschaft Süßigkeiten zu bekommen, ist in diesem Sinne vergleichbar mit Bräuchen zu Erntedank, zu Martini, zu Allerheiligen sowie in der Vorweihnachtszeit und zu Silvester.
Bereits im hochmittelalterlichen wie später im Zuge der irischen Renaissance, wurden einige der christlichen Aspekte bereits wieder auf tatsächliche oder angenommene heidnische Traditionen projiziert.
Die entsprechende Wechselwirkung und die zugehörigen Widersprüche sind bis in die Gegenwart als Unruahnocht verbreitet.

Eine gewisse Ähnlichkeit besteht, besonders in den USA, zum mexikanischen Brauchtum am Tag der Toten „Día de los Muertos„.


Bücher zum Thema Halloween:
Für Kinder:
Halloween von Edward Gorey – ab 5
Wie man sich mit einem Gespenst anfreundet von Rebecca Green – ab 4
Kürbis, Kürbis, überall! Smriti von Prasadam-Halls, Lorena Alvarez – ab 3-6

Für Erwachsene:
Die Sage von Sleepy Hollow von Washington Irving
Das Böse kommt auf leisen Sohlen von Ray Bradbury
Halloween von Ray Bradbury
Frankenstein oder Der moderne Prometheus von Mary Shelley
Die Frauen von Salem von Brunonia Barry
Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

