D-Day 6. Juni 1944

Am 6. Juni 1944 landeten Truppen der Alliierten in der Normandie zum vereinten Kampf gegen Nazi-Deutschland.

Der D-Day wurde über ein Jahr geplant.

Die Alliierten müssen anderthalb Jahre warten, ehe die amerikanische Industrie die für die Invasion notwendigen Riesenmengen an Landungsbooten, gepanzerten Fahrzeugen, Flugzeugen, Waffen, Medikamentenpacks, Uniformen, Helmen, Stiefeln, Zelten, Funkgeräten produziert hat.

Die „Operation Overlord“ war die größte Invasion der Kriegsgeschichte. Die Zahlendimensionen sind unglaublich. Die Alliierten – damals vor allem Amerikaner, Briten, Kanadier, Polen und Franzosen – hatten an der südenglischen Küste drei Millionen Soldaten zusammengezogen. Am D-Day selbst sprangen kurz nach Mitternacht rund 13.500 Fallschirmjäger ab, um den Angriff im Hinterland vorzubereiten und zu sichern.

Omaha Beach“ haben die alliierten Militärplaner den zehn Kilometer breiten Abschnitt vor ihnen genannt: ein etwa 200 Meter tiefer Strand, der bei Flut fast vollständig überschwemmt ist, dahinter eine leicht ansteigende, noch einmal 200 Meter tiefe Kies-Böschung, begrenzt von einer über 30 Meter hohen Steilklippe. Dies ist der zentrale, aber auch unzugänglichste Abschnitt jener 90 Kilometer Küste in der Nähe von Caen, die an diesem Tag attackiert wird. 40.000 GIs sollen allein hier angreifen, in mehreren Wellen.

Mit dem D-Day wurde das Ende des 2. Weltkriegs eingeleitet, der trotzdem noch ein weiteres Jahr andauern sollte.

Sehr interessante Bücher zum Thema:

D-Day: Die Schlacht um die Normandie von Antony Beevor

Wie man langsamer verliert von Robin Robertson

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