Zum ersten Mal geht der renommierteste Literaturpreis der Welt nach Südkorea. Han Kang wird für ihre „intensive poetische Prosa“ ausgezeichnet und für ihre literarische Aufarbeitung eines historischen Traumas.

Han Kangs Literatur stellt sich gegen jede Form der Brutalität. Ihre Texte sind starke Botschaften für eine gewaltfreie menschliche Existenz. Ihre Sprache ist ruhig und feingliedrig – und damit umso eindringlicher.
Im deutschsprachigen Raum war die Südkoreanerin lange Zeit eine unbekannte Autorin. Das änderte sich schlagartig, als 2016 ihr Buch „Die Vegetarierin“ auf Deutsch erschien und für den sie den renommierten „Man Booker International Prize“ erhielt.
