Der 8. April galt lange auch als zentraler Tag zur Erinnerung an den Genozid an den Roma/Romnija und Sinti/Sintizze.
Seit 2016 richtet sich die Aufmerksamkeit hierfür jedoch vermehrt auf den 2. August, der im Jahr 2015 vom Europäischen Parlament zum Gedenktag erklärt wurde.

Auf dem ersten internationalen Treffen wurde die Flagge der Roma-Gemeinschaft und eine Hymne eingeführt, sowie zur selbstbewussten Stärkung der Roma-Identität aufgerufen. Der Internationale Tag der Roma/Romnija solle auch, so die Intention des Weltkongresses, die rassistische Fremdbezeichnung „Zigeuner“ verdrängen und an jene erinnern, die zu Opfer antiziganistischer Gewalt von Individuen, Organisationen oder Staaten wurden. Quelle: OeaD erinnern:at

Vielen von uns sind Sinti oder Roma Musiker bekannt.
Sinti und Roma findet man allerdings auch in der Literatur (u.A. Matéo Maximoff, Ceija Stojka, Stefan Horvath, Rajko Đurić, Ronald Lee, Ian Hancock) in der Politik (u.A. Romani Rose, Otto Rosenberg, Rudolf Sarközi) beim Film (u.A.: Yul Brynner, Pola Negri, Randolph Rose) und beim Sport (u.A. Dawid Kostecki, Faustino Reyes, Walter Laubinger).
Einige von vielen berühmten Sinti Musiker:


Einige von vielen berühmten Roma Musiker:
Ron Wood (Rolling Stones)

Bücher zum Thema:
Zigeuner von Rolf Bauerdick
Sogar der Tod hat Angst vor Auschwitz von Ceija Stojka
Niemand ist ein Zigeuner von Wolfgang Wippermann
Sinti und Roma von Karola Fings
Romani Rose von Behar Heinemann
Das Kind auf der Liste von Annette Leo
Totenvogel von Edward Debicki
