Österreichischer Buchpreis 2024

Zum neunten Mal wurde gestern Abend in Wien der Österreichische Buchpreis vergeben.

Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde für sein Buch „Brennende Felder“ mit dem Österreichischen Buchpreis 2024 ausgezeichnet.

Bild:©Peter Rigaud

Seit Jahren gehört der Landwirt und Autor zu den geschätztesten Autoren des Landes. Der Titel seines Gewinnerbuches passt mit Brennende Felder auch wie die Faust aufs Auge der Gegenwart, die Umweltkrise grundiert die Bücher des Autors. Die Auszeichnung überrascht insofern nicht.

(Zitat SN): „Kaum jemand kennt beide Lebenswelten – die einen haben von der Literaturwelt keine Ahnung, die anderen von der Landwirtschaft“, umriss Kaiser-Mühlecker im Interview mit Ö1 und der APA eine gewisse Vermittlerfunktion, die er verspüre. „Ich versuche den einen immer wieder das andere zu erklären. Beides sind sehr harte Berufe.“
„So müsse man für die 20.000 Euro Preisgeld bei einem kleineren Betrieb wahrscheinlich ein Jahr lang gut wirtschaften, ohne sich dabei noch einen Cent Lohn ausgezahlt zu haben“. Für sich könne er sagen, „dass die Landwirtschaft und das Schreiben einander sehr befruchten, dass auch die monotonen Tätigkeiten dabei dann und wann mein Denken in Schwung bringen“. Weil es nun im Spätherbst auf seinem Hof wieder etwas ruhiger sei, „hab‘ ich mich wieder an den Schreibtisch gesetzt“. (Zitat SN Ende)

Der lange Gang über die Stationen

Magdalenaberg

Wiedersehen in Fiumicino

Roter Flieder

Schwarzer Flieder

Fremde Seele, dunkler Wald

Enteignung

Wilderer

Wann kommst du, Papschku? – ab 6

Die weiteren Nominierten der Shortlist 2024

Zitronen von Valerie Fritsch

Content von Elias Hirschl

Fischgrätentage von Elke Laznia

Siebenmeilenherz von Katharina Winkler

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